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Beim Absetzen eines Notrufes gilt vor allem: Ruhe bewahren. Versuchen Sie klar und deutlich zu sprechen.
Um eine optimale Hilfe zu ermöglichen, werden natürlich einige Informationen benötigt. Dies lässt sich gut über die Gedankenstütze der 5Ws merken: Melden Sie sich mit Ihrem Namen.
| | | Versuchen Sie kurz und sachlich den Grund des Anrufes zu schildern.
| | | Geben Sie die Adresse des Einsatzortes durch. Sollten Sie diese nicht kennen, so orientieren sie sich an Strassenschildern oder auffälligen Gebäuden. Auch Informationen über Zugänge zu dem Gebäude können zu diesem Zeitpunkt bereits hilfreich sein.
| | | Um angemessen reagieren zu können, ist es sehr wichtig eine Einschätzung der Situation weiterzugeben. Sollten Kenntnisse über verletzte oder vermisste Personen bestehen sind diese der Leitstelle zu melden.
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| Das Gespräch sollte nicht vom Anrufer sondern von der Leitstelle beendet werden. So kann sichergestellt werden, dass alle benötigten Informationen beim Disponenten auf der Leitstelle ankommen.
| Ein Notruf kann kostenlos von jedem Telefon aus abgesetzt werden. Dies gilt sowohl für öffentliche Telefone als auch für Mobiltelefone. Bei Mobiltelefonen ist zu beachten, dass der Notruf über den nächsten Sende/Empfangsmasten geleitet wird, und dieser durchaus in einem anderen Zuständigkeitsbereich liegen kann. Noch unüblich, jedoch immer mehr im kommen sind sogenannte Voice over IP Anschlüsse - das Telefongespräch läuft hier mit deutlich billigeren Kosten über das Internet. Interessant hierbei ist die Tatsache, das häufig nicht geregelt ist wo die Notrufe auflaufen. International hat sich die 112 als Notrufnummer durchgesetzt. In Deutschland ist zusätzlich der Notruf über die 110 möglich.
Für Menschen, die aufgrund einer Behinderung sich garnicht oder nur bedingt über Sprache verständlich machen können gibt es das sogenannte Notfall Fax oder kurz: Notfax. Da hier die Möglichkeit des Nachfragens durch den Disponenten nicht gegeben ist, ist es besonders wichtig das Notfax gewissenhaft auszufüllen.
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